15 Straßeninfrastruktur » Mehr als bisher in die Straßeninfrastruk- tur investieren und dabei auch tatsächlich mehr Projekte als bisher angehen. » Sanierung maroder Straßen und Brücken vorantreiben. Regelmäßig in die Erhaltung der bestehenden Infrastruktur investieren und Sanierungsmaßnahmen zügig umset- zen, so dass Investitionsstaus vermieden werden. » Zur Entlastung des Straßenverkehrs und der öffentlichen Haushalte für ausrei- chend Deponierungsmöglichkeiten von zu entsorgendem Aushub in Rheinland-Pfalz sorgen. Rheinquerungen » Klares verlässliches Bekenntnis zu neuen Rheinquerungen und den Willen die dafür notwendigen weiteren Planungsschritte prioritär und zügig vorwärts zu treiben und ein Ende der Diskussionen um Zuständig- keiten und Verteilung der Kosten herbei- führen. Ziel muss es sein, neue Rhein- querungen an verschiedenen Stellen so mit einer Mittelrheinbrücke zwischen St. Goar und St. Goarshausen, nördlich und/ oder südlich von Mainz, in den Gebieten Ludwigshafen/Mannheim und bei Wörth schnellstmöglich zu realisieren sowie über einen kostenfreien Fährverkehr schon bald belastbare Verbindungen zu schaffen. Kosten und Nutzen verkehrsbe- zogener Umweltpolitik abwägen » Vorgaben, etwa durch EU-Gesetze zu Feinstaub, CO2, NOx oder Lärm im Dialog mit den Unternehmen und Kammern besprechen und Maßnahmen wirtschafts- freundlich umsetzen. » Erreichbarkeit der Städte für den Wirt- schaftsverkehr sichern » Kein Vertreiben der mittelständischen Wirtschaft aus den Innenstädten ÖPNV-Ausbau und Azubiticket » ÖPNV braucht bezahlbare Preise, praxis- nahe Taktung und eine breite Abdeckung in der Fläche » ÖPNV muss öffentliche Pflichtaufgabe sein, um auch finanzschwache Kommunen zu motivieren, das Thema angemessen anzugehen » handwerkliche Betriebe auf dem Land müssen mit dem ÖPNV erreichbar sein » Nahverkehrspläne nicht nur an die Bedürfnisse von Schülern, sondern auch an Arbeitnehmer- und Azubi-Interessen anpassen » Azubiticket für Rheinland-Pfalz: bezahl- bare ÖPNV-Preise auch für Auszubildende